Autor Thema: Jugendschutz  (Gelesen 2972 mal)

Offline Thodde26

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Jugendschutz
« am: November 18, 2014, 08:05:34 Vormittag »
<h4>Auszug aus : <a title="Wiki eintag Fiktionale Gewalt" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fiktionale_Gewalt#Computerspiele" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Fiktionale_Gewalt#Computerspiele</a></h4>
<h3><span id="Computerspiele" class="mw-headline">Computerspiele</span></h3>
In vielen Computerspielen soll durch eine mglichst <a title="Realismus (Kunst)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Realismus_(Kunst)">realistische</a> Darstellung der Spielewelt eine besondere Spielatmosphre geschaffen werden. In Spielen mit Kampf- oder Kriegsszenarien schliet dies auch die Darstellung von Gewalt ein. Mit zunehmender technischer Entwicklung wird auch die Gewalt immer realistischer dargestellt.

Gewalt kommt vor allem in <a title="Ego-Shooter" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ego-Shooter">Ego-Shootern</a> vor, in denen der Spieler die <a title="Virtualitt" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Virtualit%C3%A4t">virtuelle</a> Welt aus der Ich-Perspektive sieht. Der Grad der Gewaltdarstellung variiert dabei: Whrend bei Shootern wie <i><a title="Doom" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Doom">Doom</a></i> oder <i><a title="Quake (Spieleserie)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Quake_(Spieleserie)">Quake</a></i> fast ausschlielich das Tten von Gegner dargestellt und oft eindrucksvoll inszeniert wird, stellen andere Spiele wie <i><a title="Call of Duty" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Call_of_Duty">Call of Duty</a></i>, <i><a title="Battlefield (Spieleserie)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Battlefield_(Spieleserie)">Battlefield</a></i> oder <i><a class="mw-redirect" title="Medal of Honor (Computerspiel)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Medal_of_Honor_(Computerspiel)">Medal of Honor</a></i> eine realistische Wiedergabe von Kampfgeschehen inklusive taktischen Manvern in den Mittelpunkt. Bei sogenannten Taktikshootern, z.B. <i><a title="Tom Clancys Rainbow Six" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tom_Clancy%E2%80%99s_Rainbow_Six">Tom Clancys Rainbow Six</a></i> oder <i><a title="Operation Flashpoint (Computerspiel)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Flashpoint_(Computerspiel)">Operation Flashpoint</a></i>, im Extremfall <i><a class="mw-redirect" title="Tom Clancy's Splinter Cell" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tom_Clancy%27s_Splinter_Cell">Tom Clancy's Splinter Cell</a></i> (<a title="Stealth-Computerspiel" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stealth-Computerspiel">Stealth-Shooter</a>), liegt der Schwerpunkt auf taktischen Bewegungen mit der Absicht, Gegner zu berlisten oder seine Ziele zu erreichen, ohne viel Aufmerksamkeit zu erregen.

Ein hnlicher Grad an Gewaltttigkeit lsst sich bei manchen Spielen aus dem <a title="Beat em up" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Beat_%E2%80%99em_up">Beat em up</a>-Genre finden, wie zum Beispiel bei der <i><a title="Mortal Kombat" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mortal_Kombat">Mortal-Kombat</a></i>-Reihe.

Auch viele <a title="Echtzeit-Strategiespiel" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Echtzeit-Strategiespiel">Echtzeit-Strategiespiele</a>, wie die bekannte <i><a title="Command &amp; Conquer" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Command_%26_Conquer">Command-&amp;-Conquer</a></i>-Reihe, stellen Gewalt dar, aufgrund einer anderen Spielperspektive jedoch nicht so explizit wie Ego-Shooter. Hier kommandiert der Spieler eine Kriegspartei und muss dabei blicherweise mit taktischem Geschick eine oder mehrere andere Mchte besiegen.

Kritisiert wird vor allem der <a title="Reflexion (Philosophie)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reflexion_(Philosophie)">unreflektierte</a> Umgang mit Gewalt, also ohne dass beleuchtet oder in Frage gestellt wird, wieso der Einsatz von Gewalt fr das Erreichen des Spielziels notwendig war, und ob ein bestimmtes Problem nicht auch ohne Gewalt htte gelst werden knnen.

<strong>Jugendschutzgesetz (JuSchG)</strong>

<strong>(Auszug aus dem Gesetz vom 23. Juli 2002, BGBl. I Seite 2730 ff, zuletzt gendert am 01. September 2007)</strong>
<div id="gesetz"><strong> 1 Begriffsbestimmungen - Auszug</strong>
(1) Im Sinne dieses Gesetzes
1. sind Kinder Personen, die noch nicht 14 Jahre alt sind,
2. sind Jugendliche Personen, die 14, aber noch nicht 18 Jahre alt sind,
3. ist personensorgeberechtigte Person, wem allein oder gemeinsam mit einer anderen Person nach den Vorschriften des Brgerlichen Gesetzbuchs die Personensorge zusteht,
4. ist erziehungsbeauftragte Person, jede Person ber 18 Jahren, soweit sie auf Dauer oder zeitweise aufgrund einer Vereinbarung mit der personensorgeberechtigten Person Erziehungsaufgaben wahrnimmt oder soweit sie ein Kind oder eine jugendliche Person im Rahmen der Ausbildung oder der Jugendhilfe betreut.<strong> 4 Gaststtten</strong>
(1) Der Aufenthalt in Gaststtten darf Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren nur gestattet werden, wenn eine personensorgeberechtigte oder erziehungsbeauftragte Person sie begleitet oder wenn sie in der Zeit zwischen 5 Uhr und 23 Uhr eine Mahlzeit oder ein Getrnk einnehmen. Jugendlichen ab 16 Jahren darf der Aufenthalt in Gaststtten ohne Begleitung einer personensorgeberechtigten oder erziehungsbeauftragten Person in der Zeit von 24 Uhr und 5 Uhr morgens nicht gestattet werden.

(2) Absatz 1 gilt nicht, wenn Kinder oder Jugendliche an einer Veranstaltung eines anerkannten Trgers der Jugendhilfe teilnehmen oder sich auf Reisen befinden.

(3) Der Aufenthalt in Gaststtten, die als Nachtbar oder Nachtclub gefhrt werden, und in vergleichbaren Vergngungsbetrieben darf Kindern und Jugendlichen nicht gestattet werden.

(4) Die zustndige Behrde kann Ausnahmen von Absatz 1 genehmigen.

<strong> 5 Tanzveranstaltungen</strong>
(1) Die Anwesenheit bei ffentlichen Tanzveranstaltungen ohne Begleitung einer personensorgeberechtigten oder erziehungsbeauftragten Person darf Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren nicht und Jugendlichen ab 16 Jahren lngstens bis 24 Uhr gestattet werden.

(2) Abweichend von Absatz 1 darf die Anwesenheit Kindern bis 22 Uhr und Jugendlichen unter 16 Jahren bis 24 Uhr gestattet werden, wenn die Tanzveranstaltung von einem anerkannten Trger der Jugendhilfe durchgefhrt wird oder der knstlerischen Bettigung oder der Brauchtumspflege dient.

(3) Die zustndige Behrde kann Ausnahmen genehmigen.

<strong> 6 Spielhallen, Glcksspiele</strong>
(1) Die Anwesenheit in ffentlichen Spielhallen oder hnlichen vorwiegend dem Spielbetrieb dienenden Rumen darf Kindern und Jugendlichen nicht gestattet werden.

(2) Die Teilnahme an Spielen mit Gewinnmglichkeit in der ffentlichkeit darf Kindern und Jugendlichen nur auf Volksfesten, Schtzenfesten, Jahrmrkten, Spezialmrkten oder hnlichen Veranstaltungen und nur unter der Voraussetzung gestattet werden, dass der Gewinn in Waren von geringem Wert besteht.

<strong> 7 Jugendgefhrdende Veranstaltungen und Betriebe</strong>
Geht von einer ffentlichen Veranstaltung oder einem Gewerbebetrieb eine Gefhrdung fr das krperliche, geistige oder seelische Wohl von Kindern oder Jugendlichen aus, so kann die zustndige Behrde anordnen, dass der Veranstalter oder Gewerbetreibende Kindern und Jugendlichen die Anwesenheit nicht gestatten darf. Die Anordnung kann Altersbegrenzungen, Zeitbegrenzungen oder andere Auflagen enthalten, wenn dadurch die Gefhrdung ausgeschlossen oder wesentlich gemindert wird.

<strong> 8 Jugendgefhrdende Orte</strong>
Hlt sich ein Kind oder eine jugendliche Person an einem Ort auf, an dem ihm oder ihr eine unmittelbare Gefahr fr das krperliche, geistige oder seelische Wohl droht, so hat die zustndige Behrde oder Stelle die zur Abwendung der Gefahr erforderlichen Manahmen zu treffen. Wenn ntig, hat sie das Kind oder die jugendliche Person
<ol>
   <li>1. zum Verlassen des Ortes anzuhalten,</li>
   <li>2. der erziehungsberechtigten Person im Sinne des 7 Abs. 1 Nr. 6 des Achten Buches Sozialgesetzbuch zuzufhren oder, wenn keine erziehungsberechtigte Person erreichbar ist, in die Obhut des Jugendamtes zu bringen.</li>
</ol>
In schwierigen Fllen hat die zustndige Behrde oder Stelle das Jugendamt ber den jugendgefhrdenden Ort zu unterrichten.

<strong> 9 Alkoholische Getrnke</strong>
(1) In Gaststtten, Verkaufsstellen oder sonst in der ffentlichkeit drfen
1. Branntwein, branntweinhaltige Getrnke oder Lebensmittel, die Branntwein in nicht nur geringfgiger Menge enthalten, an Kinder und Jugendliche,
2. andere alkoholische Getrnke an Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren weder abgegeben noch darf ihnen der Verzehr gestattet werden. (2) Absatz 1 Nr. 2 gilt nicht, wenn Jugendliche von einer personensorgeberechtigten Person begleitet werden.

(3) In der ffentlichkeit drfen alkoholische Getrnke nicht in Automaten angeboten werden. Dies gilt nicht, wenn ein Automat 1. an einem fr Kinder und Jugendliche unzugnglichen Ort aufgestellt ist oder 2. in einem gewerblich genutzten Raum aufgestellt und durch technische Vorrichtungen oder durch stndige Aufsicht sichergestellt ist, dass Kinder und Jugendliche alkoholische Getrnke nicht entnehmen knnen.
20 Nr. 1 des Gaststttengesetzes bleibt unberhrt. (4) Alkoholhaltige Sgetrnke im Sinne des 1 Abs. 2 und 3 des Alkopopsteuergesetzes drfen gewerbsmig nur mit dem Hinweis "Abgabe an Personen unter 18 Jahren verboten, 9 Jugendschutzgesetz" in den Verkehr gebracht werden. Dieser Hinweis ist auf der Fertigpackung in der gleichen Schriftart und in der gleichen Gre und Farbe wie die Marken- oder Phantasienamen oder, soweit nicht vorhanden, wie die Verkehrsbezeichnung zu halten und bei Flaschen auf dem Frontetikett anzubringen.

<strong> 10 Rauchen in der ffentlichkeit, Tabakwaren</strong>
(1) In Gaststtten, Verkaufsstellen oder sonst in der ffentlichkeit drfen Tabakwaren an Kinder oder Jugendliche weder abgegeben noch darf ihnen das Rauchen gestattet werden.

(2) In der ffentlichkeit drfen Tabakwaren nicht in Automaten angeboten werden. Dies gilt nicht, wenn ein Automat
<ol>
   <li>1. an einem Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren unzugnglichen Ort aufgestellt ist oder</li>
   <li>2. durch technische Vorrichtungen oder durch stndige Aufsicht sichergestellt ist, dass Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren Tabakwaren nicht entnehmen knnen.</li>
</ol>
<strong> 11 Filmveranstaltungen</strong>
(1) Die Anwesenheit bei ffentlichen Filmveranstaltungen darf Kindern und Jugendlichen nur gestattet werden, wenn die Filme von der obersten Landesbehrde oder einer Organisation der freiwilligen Selbstkontrolle im Rahmen des Verfahrens nach 14 Abs. 6 zur Vorfhrung vor ihnen freigegeben worden sind oder wenn es sich um Informations-, Instruktions- und Lehrfilme handelt, die vom Anbieter mit "Infoprogramm" oder "Lehrprogramm" gekennzeichnet sind.

(2) Abweichend von Absatz 1 darf die Anwesenheit bei ffentlichen Filmveranstaltungen mit Filmen, die fr Kinder und Jugendliche ab zwlf Jahren freigegeben und gekennzeichnet sind, auch Kindern ab sechs Jahren gestattet werden, wenn sie von einer personensorgeberechtigten Person begleitet sind.

(3) Unbeschadet der Voraussetzungen des Absatzes 1 darf die Anwesenheit bei ffentlichen Filmveranstaltungen nur mit Begleitung einer personensorgeberechtigten oder erziehungsbeauftragten Person gestattet werden
<ol>
   <li>1. Kindern unter sechs Jahren,</li>
   <li>2. Kindern ab sechs Jahren, wenn die Vorfhrung nach 20 Uhr beendet ist,</li>
   <li>3. Jugendlichen unter 16 Jahren, wenn die Vorfhrung nach 22 Uhr beendet ist,</li>
   <li>4. Jugendlichen ab 16 Jahren, wenn die Vorfhrung nach 24 Uhr beendet ist.</li>
</ol>
(4) Die Abstze 1 bis 3 gelten fr die ffentliche Vorfhrung von Filmen unabhngig von der Art der Aufzeichnung und Wiedergabe. Sie gelten auch fr Werbevorspanne und Beiprogramme. Sie gelten nicht fr Filme, die zu nichtgewerblichen Zwecken hergestellt werden, solange die Filme nicht gewerblich genutzt werden.

(5) Werbefilme oder Werbeprogramme, die fr Tabakwaren oder alkoholische Getrnke werben, drfen unbeschadet der Voraussetzungen der Abstze 1 bis 4 nur nach 18 Uhr vorgefhrt werden.

<strong> 12 Bildtrger mit Filmen oder Spielen</strong>
(1) Bespielte Videokassetten und andere zur Weitergabe geeignete, fr die Wiedergabe auf oder das Spiel an Bildschirmgerten mit Filmen oder Spielen programmierte Datentrger (Bildtrger) drfen einem Kind oder einer jugendlichen Person in der ffentlichkeit nur zugnglich gemacht werden, wenn die Programme von der obersten Landesbehrde oder einer Organisation der freiwilligen Selbstkontrolle im Rahmen des Verfahrens nach 14 Abs. 6 fr ihre Altersstufe freigegeben und gekennzeichnet worden sind oder wenn es sich um Informations-, Instruktions- und Lehrprogramme handelt, die vom Anbieter mit "Infoprogramm" oder "Lehrprogramm" gekennzeichnet sind.

(2) Auf die Kennzeichnungen nach Absatz 1 ist auf dem Bildtrger und der Hlle mit einem deutlich sichtbaren Zeichen hinzuweisen. Die oberste Landesbehrde kann
<ol>
   <li>1. Nheres ber Inhalt, Gre, Form, Farbe und Anbringung der Zeichen anordnen und</li>
   <li>2. Ausnahmen fr die Anbringung auf dem Bildtrger oder der Hlle genehmigen. Anbieter von Telemedien, die Filme, Film- und Spielprogramme verbreiten, mssen auf eine vorhandene Kennzeichnung in ihrem Angebot deutlich hinweisen.</li>
</ol>
(3) Bildtrger, die nicht oder mit "Keine Jugendfreigabe" nach 14 Abs. 2 von der obersten Landesbehrde oder einer Organisation der freiwilligen Selbstkontrolle im Rahmen des Verfahrens nach 14 Abs. 6 oder nach 14 Abs. 7 vom Anbieter gekennzeichnet sind, drfen 1. einem Kind oder einer jugendlichen Person nicht angeboten, berlassen oder sonst zugnglich gemacht werden, 2. nicht im Einzelhandel auerhalb von Geschftsrumen, in Kiosken oder anderen Verkaufsstellen, die Kunden nicht zu betreten pflegen, oder im Versandhandel angeboten oder berlassen werden.

(4) Automaten zur Abgabe bespielter Bildtrger drfen 1. auf Kindern oder Jugendlichen zugnglichen ffentlichen Verkehrsflchen,
2. auerhalb von gewerblich oder in sonstiger Weise beruflich oder geschftlich genutzten Rumen oder
3. in deren unbeaufsichtigten Zugngen, Vorrumen oder Fluren nur aufgestellt werden, wenn ausschlielich nach 14 Abs. 2 Nr. 1 bis 4 gekennzeichnete Bildtrger angeboten werden und durch technische Vorkehrungen gesichert ist, dass sie von Kindern und Jugendlichen, fr deren Altersgruppe ihre Programme nicht nach 14 Abs. 2 Nr. 1 bis 4 freigegeben sind, nicht bedient werden knnen.

(5) Bildtrger, die Auszge von Film- und Spielprogrammen enthalten, drfen abweichend von den Abstzen 1 und 3 im Verbund mit periodischen Druckschriften nur vertrieben werden, wenn sie mit einem Hinweis des Anbieters versehen sind, der deutlich macht, dass eine Organisation der freiwilligen Selbstkontrolle festgestellt hat, dass diese Auszge keine Jugendbeeintrchtigungen enthalten. Der Hinweis ist sowohl auf der periodischen Druckschrift als auch auf dem Bildtrger vor dem Vertrieb mit einem deutlich sichtbaren Zeichen anzubringen. 12 Abs. 2 Satz 1 und 2 gilt entsprechend. Die Berechtigung nach Satz 1 kann die oberste Landesbehrde fr einzelne Anbieter ausschlieen.

<strong> 13 Bildschirmspielgerte</strong>
(1) Das Spielen an elektronischen Bildschirmspielgerten ohne Gewinnmglichkeit, die ffentlich aufgestellt sind, darf Kindern und Jugendlichen ohne Begleitung einer personensorgeberechtigten oder erziehungsbeauftragten Person nur gestattet werden, wenn die Programme von der obersten Landesbehrde oder einer Organisation der freiwilligen Selbstkontrolle im Rahmen des Verfahrens nach 14 Abs. 6 fr ihre Altersstufe freigegeben und gekennzeichnet worden sind oder wenn es sich um Informations-, Instruktions- oder Lehrprogramme handelt, die vom Anbieter mit "Infoprogramm" oder "Lehrprogramm" gekennzeichnet sind.

(2) Elektronische Bildschirmspielgerte drfen 1. auf Kindern oder Jugendlichen zugnglichen ffentlichen Verkehrsflchen,
2. auerhalb von gewerblich oder in sonstiger Weise beruflich oder geschftlich genutzten Rumen oder
3. in deren unbeaufsichtigten Zugngen, Vorrumen oder Fluren nur aufgestellt werden, wenn ihre Programme fr Kinder ab sechs Jahren freigegeben und gekennzeichnet oder nach 14 Abs. 7 mit "Infoprogramm" oder "Lehrprogramm" gekennzeichnet sind.

(3) Auf das Anbringen der Kennzeichnungen auf Bildschirmspielgerten findet 12 Abs. 2 Satz 1 und 2 entsprechende Anwendung.

<strong> 28 Bugeldvorschriften - Auszug</strong>
Eine Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbue bis zu fnfzigtausend Euro geahndet werden.

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